Dienstag, 22. Juli 2014

wüster Frechdachs Trollibwoay

Dieses Poster für eine dolldreiste Stampfmusik-Sause war für mich sowas wie die konsequente und etwas gezielt genutztere Weiterführung all der neuen Erkenntnisse und der Inspiration des Girlfriend-Bildes, was ich  jüngst mal zusammen mit dem Mias fürs Popper-Mag gemalt hab.

Im Grunde könnte man den new way of sample everything als ganzheitliche Öffnung hin zu Allem bezeichnen. Assoziativ-reflektiert-random-hatft lässt mal voll schillerschönem Staunen all die Stöcke im Arsch plus Filter fahren, Kontrolle zerfliesst und alles wabert weich und wird wunderbar eins. Plötzlich begreift man dann erneut, das auch im Schaffen alles eins ist: Die Texturen des Lebens, Visualisiertes Sein, Naturgesetze formen Linien, Mathematik, Physik und alle Algorythmen diesen Daseins werden sichtbar. Nicht nur das Werk, nein auch das Material, die Atome, die Farbe, der Stoff, die Pixel, die das Bild formen, all das ist Teil, all das ist da und damit kann man spielen, Spa und Freude haben. Bildgewordene Existenz, gepaart mit Absicht und Wille, mit Freude und Liebe Amarand lan schwören!

 Man popelt quasi das latente Zeugs zwischen den Zeilen raus, streuts einmal wie Glitzer über Alles, mischt und wischt und patscht das dann mit bissi Bewusstsein zusammen, stopft es zurück in die neuen Zeug-verpopelten Zeilen, beschaut es fein und macht alles nochmal rückwärts und höher-schneller-andersrum.

Und plötzlich ist man frei.

(Und mal ganz abgesehen von dem ganzen deepen Kram, den vielleicht eh keiner checkt, war das Plakat für mich auch eine anarchistische ADHS-Tobsucht-Spielwiese für Typografie, weil ich auch Schriftens und schreibens liebe so sehr au ja. Und ein frecher freier Wüstling wollte ich sein ja selbst bei Kundens!)



Und wer auch ein Augenschmausmann ist, der jede Ebene des endlos entropischen und permapräsenten Determinismus zu augenschmausen weiss, der klickere hier und erspähe Snipples, welche ich zuhöchst adorable-haft finde, weil ich sehr gerne die Welt mit Allem drum und dran betrachte:









Man darf niemals das endlose Staunen für die visuelle Diversität des Seins verlieren.



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