Freitag, 30. September 2011

Herr Knarre

Das ist Herr Knarre. Vielleicht ist in dem seinem Koffer eine Knarre drin.

was ich an dem Herr Knarre sehr fein fand/finde, ist dass er (in meinen Augen) recht ausgearbeitet wirkt, obwohl er keine zwei Stunden gedauert hat. So ein effektiver Workflow war bislang nichts selbstverständliches für mich und ich war es regelrecht gewohnt mich zickzack- und Wurschtel-förmig irgendwie wirr zum Ziel zu wursten. Mittlerweile merke ich aber, dass ich ein kleines, beschauliches Repertoire an technischen Grooves habe, mit denen ich recht rasch und zielstrebig auf den Punkt kommen kann. Der Weg wird von Bild zu Bild routinierter, vertrauter und langsam wirds, hurray!

Dienstag, 27. September 2011

Dolden im Kopf

Zusammen mit dem guten Amadeus habe ich ein weiteres Plakat gemacht, auch wenn meine Beteiligung dieses mal etwas... punktueller ausfiel, wenn man es diplomatisch ausdrücken will. Ganz undiplomatisch könnte man auch sagen der Amadey hat das Ding fast alleine gemacht.
Weil ich mich dazu berufen fühlte und gut drauf bin, habe ich den Workflow von den ancient Roots bishin zum Endprodukt akribisch dokumentiert:



Wo der grüne Glow und das gelbe Glühen hin sind, weiss ich nicht. Ich werde hart recherchieren und die Antwort dann im Internet veröffentlichen.

SPÄTER: Ich habe hart recherchiert. Das Glowige Grünen ist in einem Handschuhfach in der Nähe von Oregon.

Dienstag, 12. Juli 2011

Borneo im Windkanal

Ein kleines Häufchen Characterdesigns. Sind alle zwischen Tür und Spargel dieses Jahr aus unterschiedlichen, zum Teil dubiosen Motivationen entstanden. Stilistisch, technisch, wahrnehmungstheoretisch oder philosophisch sind dabei keine bahnbrechenden Erleuchtungen angefallen, ausser vll. dass ich Plastizität mittlerweile bewusst als Stilement wahrnehme und neben Faktoren wie Farbe, Form, Materialität, Komposition, Ausdruck und blabla eingereiht habe. Damit will ich nicht sagen, dass ich jetzt erst verstanden habe, was das überhaupt ist, sondern vielmehr, dass auch die Räumlichkeit in einem Bild nur ein nach belieben variabler Faktor unter vielen ist und man auch diesen mit viel Sensibilität auf den stilistischen Kontext abwiegen kann. 

Irgendein Alien

Le Lüg: Guerillagammler, Kinngespaltener Hausbesetzer, Ziegenbocklakai, Wagenplatzjunkie und Travelpussy

Jason vom Schrottplatz

Drache

Dienstag, 21. Juni 2011

Schneider


ich liebe dich

Smile 

Sad


?

Montag, 6. Juni 2011

Jahmadeus

im vorigen Post habe ich ja schon ausgiebig von meiner Zeit beim Amadeus in der Schweiz erzählt. Deswegen halt ich mich jetzt garnicht mit großartiger Schwafelei auf (ist eh schon lang genug, das Ding), sag ganz kurz was reisserisches und lass dann Bilder sprechen:
 Nach langem Warten ist er endlich da! 

Der epische riesen-Post mit all dem Kram, denn wir in den 3 Wochen zusammen produziert haben. Viel Spaß ihr Schurken!

Klickt auf das verlinkte Bildmaterial, um zu Spaß zu gelangen



PS (psalmodierende Schornsteinfeger): was von wem ist und etwaige andere Fragen, Lob oder Tadel können über die Kommentare gestellt werden. Auf Bald und viel Glück. 

Dienstag, 19. April 2011

die Würze Luzerns


Hui, ich hatte viel um die Ohren, dementsprechend lange ist der letzte Post her. Im letzten viertel Jahr hatte ich mich extrem auf das Vollbartbabyzeug konzentriert, was mitunter auch daran lag, dass mit eben jenem Vollbartbabyzeug vorraussichtlich ein Buch im Unsichtbarverlag erscheinen wird und ich mit eben jenem Vollbartbabyzeug eine Ausstellung auf dem Fumetto Comix Festival in der Schweiz in Luzern hatte, von der ich auch heute erst wieder heimgekommen bin.
Neben dem ganzen künstlerschal-geknebelten en-vogue-sein, dem jovialen Geblubber trendiger Sektschorlen und dem brausenden Walpurgistanz meiner apokalyptischen Vernissage hatte ich uhuere-geile drei Wochen in Luzern, was ich vorallem dem Großmut und der Barmherzigkeit meines lieben Gönners Amadeus Waltenspühl zu verdanken habe.
Amadeus Waltenspühl. Das ist ein Name, der erstmal recht hervorgebrochen und hahnebüchen klingt, doch verbirgt sich darunter ein Genie von einer ehrfurchtgebietenden Größe, die ihresgleichen sucht: schweizer Beatboxmeister, Plakatvirtuose, Grafikmasterabsolvent, Träger des schwarzen Gürtels in Karate und Schwangerschaftsgymnastik, extatischer Kettenraucher, life-Visual-Gigant, Lineflow-Duktus-Ink-Hero-Megaman, guerillia-Schlagzeuger und niemand bindet so oft Schuhe wie er. Ausserdem macht er ziemlich gute Salatsoßen.
Kurz und knapp hat er das wohl wertvollste Gütesiegel verdient, welches zu vergeben ich mächtig bin:

Der Amadey ist ein Guter.

Amadey kontrolliert quasi die komplette luzerner Elektromusik-Unterwelt wie Marlon Brando seinen Schnorres und hat im schaffen von international richtungsweisenden Plakaten seine Passion gefunden. 
Ihr könnt euch also vorstellen, wie sehr ich mich geehrt fühlte, als er mir anbot, seinen aktuellen Plakatauftrag als gemeinsame Collaboration (Trendwort!) zu gestalten. Und, oh ja. Ich hab mir neun mal in die Hose geschissen vor Freude und direkt losgelegt. zwei Nächte später oder so.

Das ist bei der sehr fruchtbaren Zusammenarbeit entstanden: oh würzige Ruchlosigkeit!


 und das ist die Rückseite des dazugehörigen Flyers, die ich so ziemlich alleine machen durfte, weil Amadey eine heisse Liebesnacht der grafischen Arbeit mit überfordernd chaotischer Typo vorzog. Narr.



Im Prinzip war dieses Plakat auch die erste Zusammenarbeit meines Lebens, bei der es darum ging, gezielt auf ein konkretes Endprodukt zuzusteuern. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie extrem man das Ergebnis pushen kann, wenn der Input aus zwei kreativen Hirnen weht und letztendlich ein Gesamtwerk entsteht, was ich als einzelnes Hirn so wohl nicht hinbekommen hätte. 

Jetzt kann ich noch ein kleines Doodle (ich wollte schon immer mal "Doodle" schreiben) hinterherschmeissen. inspiriert von den frechen Outlines des allseits gefürchteten amadeischen Brushpens gings mir eigentlich nur darum irgendwas im Amadey-Stil zu zeichnen. Die Typo entstand danach aus Lust und Laune und dem Unwillen schlafen zu gehen.


PS: Danke Amadey.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Schneidercomic

das "fertige" Geburtstagsgeschenk für meine Freundin Schneider (die auch schon dieses Plakat bekam). Die Anführungszeichen deswegen, weil es nicht wirklich ganz ehrlich echt komplett fertig ist. Aufgrund organisatorischem Versagens habe ich viel zu spät realisiert wann ihr Geburtstag ist und musste das Comic in fünf nervenaufreibenden Tagen und Nächten zusammenschneidern. 
Geschlafen hab ich garnichts bis kaum was, die Sonne kannte ich nurnoch aus alten Geschichten und ich merkte wie sehr ein Ellbogen schmerzen kann, der zwölf Stunden lang über die Tischplatte schrubbt, während die Hände Shortcuts in Ecstasy-Geschwindigkeit in die Tastatur hacken.
Die Planungsphase belief sich auf circa eineinhalb Stunden, deswegen kann es dramaturgisch auch nicht ganz an Aristoteles ranstinken und auch sonst ist so einiges dem Zeitmangel zum Opfer gefallen. 
Für Fünf Tage bin ich aber im Ganzen recht zufrieden.




  

Samstag, 25. Dezember 2010

rohe Schweinachten

zwischen Rheumabädern unterm Weihnachtsbaum, roten Nasen in der Parfümerie und beschaulichen Familiensticheleien am Gabentisch, feiern auch die digitalen Künstler im Cyberspace Jahr für Jahr eine reichliche Bescherung. Beim traditionellen Wichteln im digitalartforum bewichteln sich die Wichtel anonym und besinnlich und das klingt jetzt perverser als es ist.
Das hier habe ich für meinen Wichtel gemacht:

(ich blieb nicht lange anonym, denn ich wurde sofort anhand meiner Handschrift entlarvt)


das habe ich bekommen. Ein richtiger Real-life-Quest in 3D. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Frohes Fest, Schlingels.


Dienstag, 21. Dezember 2010

Waschweib und Schwerenöter

Ein paar Charakterdingens. Sind alle übers Jahr verteilt entstanden.

Nerd

der liebe Domsboi alias  Dominik Gussmann 


Mein liebster Lieblingsmohr Kemane Bâ. Wie immer halbnackt am scetchen 

ein Wikinger, den ich nicht persönlich kenne.


Und das ist mein Beitrag für eine der weekly Challenges im digitalartforum.  Aufgabe war es, ein Crewmitglied für ein historisches Walfangschiff a lá Moby Dick zu gestalten. Da wusste ich, dass es Zeit war das Non plus Ultra der Feindinfiltrierung ins Rennen zu schicken:
Schwerer getarnter Jäger


Zusammen mit Fast Art's Kurt hat er den ersten Platz belegt
Der Hintergrund ist von Lucy, alias Florian Biege, der die Challenge veranstaltete.

Montag, 20. Dezember 2010

Artbattle!

Diesem Post möchte ich dem Artbattle widmen. Es findet knapp einmal im Jahr im digitalartforum statt und ist ungefähr so pompös wie Superbowl, Fußball-WM im eigenen Land, Erstkommunion, Bundestagswahl, Avatar, Weihnachtsgottesdienst, Stuttgart 21, Feierabend, Aloe Vera und dieser Affe, der den Frosch vergewaltigt, zusammen MAL NEUNTAUSEND!

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Regeln
mittellang erklärt

Man denkt sich einen Character aus. Das kann alles sein. Eine Büroklammer aus Käse, ein vierhundert Meter hoher Schimpansen-Transformer oder eine Gruppe Hängebauchschweine auf der Walz.
Den postet man dann (optional) mit ner Beschreibung, was der so treibt im Artbattle-thread und nachdem die Anmelde-deadline rum ist, wird ausgelost, wer gegen wen antritt.

Nun muss man einen Beitrag machen, der zeigt, wie dein Character den gegnerischen besiegt. Das kann er auf alle vorstellbaren Arten tun. Zerhacken, bekacken, schnaggeln, vergraben, vergraulen, verhohnepiepeln, beschimpfen, besudeln, verunstalten, verunglimpfen, in Parmesan ersticken, bei Monopoly in den Ruin treiben, Gammelfleisch in die Achseln reiben, ihm mit einem Dampfdruckreiniger die Nasengänge ausspülen oder ihn acht mal in die Brust schiessen oder ganz klassisch in einem Buchstabierwettbewerb dominieren oder ihn mit einem Beil erschlagen. oder oder oder. Im Prinzip kann man wirklich machen was man will, solange der Beitrag auf irgendwie zeigt, wie du deinen Gegner auf irgendeine Art und weise "besiegst".
Dieser kann - ausser die järhlich leicht variierenden Regeln verbieten es - eine Illustraion, ein Comic, eine chinesische Tuschezeichnung, ein Video, ein Theaterstück oder eine Skulptur aus Weizenbrot sein.

Dein Gegner macht - ausser er ist ein feiger Duckmäuser - das selbe und schließlich werden eure Bilder in einem Thread  gegenübergestellt und in einer 3-tätigen Abstimmung entscheidet sich, wer sich die Gunst des Publikums erbuhlt hat und in Runde 2 kommt, wo ihm ein neuer Gegner zugelost wird. Das geht dann so lange, bis nur noch ein edler Gewinner übrig ist. Da wir meistens so um die 45 - 65 Teilnehmer haben, beläuft sich die Sache auf ungefähr 5 Runden.
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Das Artbattle 2007 war übrigens auch DAS Ereignis, weswegen ich mit der digitalen Malerei anfing. Ich zog mit einem geliehenen Volito 2, sowie einem Ei (dass ich während dem Artbattle schlüpfen lassen wollte) als Character in die Schlacht und flog gegen kahlköpfigen Großmeister Chinasky direkt in der ersten Runde raus.

Seitdem habe ich jedes Jahr mitgemacht und konnte mich zwei mal bis ins Halb- und einmal ins Viertelfinale durchwursten. Der lang ersehnte Sieg folgt dann, ganz optimistisch, beim Artbattle 2011!

Und hier gibt's jetzt, unverschämt und unzensiert, das komplette
Archiv meiner bisherigen Arschbattles:



ARTBATTLE 2007

ARTBATTLE 2008

ARTBATTLE 2009

ARTBATTLE 2010


Ich mag das Artbattle wirklich sehr gern und ich freue mich jedes Jahr wie Nachbars Lumpi darauf. Es ist eine großartige Gelegenheit sich kreativ mit anderen zu messen und Jahr um Jahr mit (im besten Falle) besseren Skills in die Schlacht zu ziehen. Ausserdem entwickelt sich das Artbattle mit seinen vielen merkwürdigen Characteren und Kämpfen, Insidern, Seitenhieben, Anspielungen und über mehreren Runden erzählten Storys immer zu einem kleinem, absurden Paralleluniversum und ist zusammen mit Hayao miyazaki's Toilette wohl einer der kreativsten Orte des Universums.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Zufriedenheit

Ohne besonderen Grund oder blogspezifischen Kontext, möchte ich kurz los werden, dass ich das Leben liebe. Ich mag zum Beispiel meinen neuen braunen Bürostuhl. Er ist der erste, den ich je besessen habe und ich denke es ist schon jetzt eine Beziehung, die weit über normale Bürostuhlbeziehungen hinaus geht.

Ich liebe auch diese Momente wie den jetzigen. Zwanzig vor fünf morgens, das dunkle Haus um mich herum schläft friedvoll und es fühlt sich an, als wäre der Alltag stehengeblieben. Ich allein bewege mich in einer zeitlosen Schwebe durch eine Welt, in der sich mein Dasein auf eine fast schon erleuchtende Klarheit kristalisiert. Mein Wacom wirkt von der Patina des nächtlichen Schaffens wie zugeschneit und es läuft genau die Musik, die laufen muss. Man könnte die ganze Welt umarmen, inklusive Artbooks, Yatzee und der perfekten Lautstärke, in der die Musik den Raum erfüllt. Kein Vor und kein Zurück, einfach nur tiefes, reines Glück. Es ist die angenehm müde, zufriedene Gewissheit, sich jetzt gerade an genau dem Ort zu befinden, der sich jetzt gerade am besten dazu eignet, sich jetzt gerade dort zu befinden.

Gut Nacht, und danke Oma.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Bunter Saft

Ich war eigentlich immer Zeichner und kaum Maler. Es fiel mir immens schwer in Flächen zu denken und ein Bild malerisch aufzubauen. Selbst wenn das Endergebnis akzeptabel aussah, war der Weg dahin für mich immer ein ekelhaftes Gekrampfe. Beim Zeichnen hat stets alles geflutscht wie von selbst, doch der malerische Schöpfungsakt blieb mir lange Zeit ein befremdlicher Schemen, den ich nur schwerlich mit meinem Wesen vereinen Konnte.
2010 wird mir für immer als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem ich mit dem Malen anfreundete. Stück für Stück verstand ich gewisse Faktoren und lernte malerischer zu denken. Erstmals nutzte ich Farben, anstelle sie gequält als notwendiges Übel zu sehen. Nach Aussen klingt sowas oft blechern, aber für mich war das ein lehrreicher und wichtiger Abschnitt (der auch lang noch nicht, vermutlich niemals, abgeschlossen ist), in dem sich meine gesamte Wahrnehmung einen Tacken weiterentwickelt hat. 
Ich bin noch lange kein Rembrandt und WIRKLICH malerisch ist das jetzt auch noch nicht, aber es war für mich persönlich ein wichtiger, erster Schritt.

Hier ist eine kleine Auswahl aus besagter Zeit:

April 10

April 10
Aliens verkaufen die Technologie für riesige Blaubeermuffins an Wikinger
September 10
September 10

Mein Beitrag für eine Weekly Challenge im digitalartforum. Thema war "Overpaint" und die Aufgabe war es, DIESES BILD in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Ich hab das Ganze stilistisch recht frei interpretiert und hatte sogar die Ehre, die Challenge damit gewinnen zu dürfen.
Oktober 10

Meine Freundin Schneider macht Rast während einer Kanufahrt.
Oktober 10

Oktober 10

Oktober 10





Montag, 13. Dezember 2010

Kopfsache

Es begann gänzlich unverhofft mit einem Scribble mit einem Kopf mit einer Kopfform, die mir gefiel und von der Ich nicht recht wusste, welches Gesicht sie vollenden würde. Ich hab sie dann als Blanko kopiert und wollte drei verschiedene Fratzen reinzeichnen.

doch noch während ich einen zeichnete, hatte ich schon elf neue Köpfe im Kopf. Das ganze ist maßlos eskaliert:

März 10

Und weil der Flow in mir und die Nacht noch jung war, hab ich das Prinzip nochmal mit ner Ganz-Körper-Shape probiert, wobei ich jetzt nicht ganz so streng mit der Vorlage war.

auch

Sonntag, 12. Dezember 2010

impressionistische Wortfolgen rulez

zwei Analoge Sachen aus der Zeit, in der ich mal irgendwas anderes machen wollte. Danach sah es aus wie im Plasmaschweinestall
(Plasmaschweine sind noch ungleich viel schmuddeliger als gemeine Hausschweine)



die Gesellenprüfung der Elektriker (komisches Wort)

Freitag, 10. Dezember 2010

Hanuman, very strong Power!

Während meiner drei Monate in Indien habe ich vorallem den arschgesichtigen Gott Hanuman lieben gelernt. Die Hindus behaupten zwar es wär ein Affengesicht, aber machen wir uns nichts vor: die Darstellungen sind einschlägig.

Der wirre Einfallsreichtum des Hinduismus kann in seiner psychedelischen GZSZ-Haftigkeit nicht mal von den wilden Apokryphen aus der Lutherbibel übertroffen werden, so dass sich ein illustrer Fundus an pfiffigen Storys rund um die paar Millionen Hindigötter angehäuft hat.

Meine liebste davon, rund um den Halbaffen Hanuman, habe ich nach meiner Rückkehr als kurzes, (hoffentlich) knackiges Comic umgesetzt:

(offiziell von der Bundesbehörde für Milbendreckverwertung empfohlen: Großansicht.)

Tipp: zelebriert das Leben.